What is Carpal Tunnel Syndrome?

Ein erstes Anzeichen beim Karpaltunnelsyndrom ist im frühen Stadium das nächtliche Einschlafen der Finger. Am Morgen fühlen sich die Finger geschwollen und steif an. Das Karpaltunnelsyndrom kündigt sich oft durch Kribbeln in der Handinnenfläche an. Später dehnen sie sich nach und nach auf einen Teil der Finger aus.

Schmerzen treten am Anfang nur nach Belastung des Handgelenks auf wie zum Beispiel Gartenarbeit, Renovieren oder Putzen. Im fortgeschrittenen Stadium treten die Beschwerden auch spontan auf. Auch der Tast- und der Empfindungssinn der Finger verschlechtern sich beim Karpaltunnelsyndrom. Die Betroffenen haben dann Probleme mit Knöpfen oder dem Aufheben von kleinen Dingen.

Symptome im fortgeschrittenen Stadium:

Durch den Druck auf den Nerven über längere Zeit, wird dieser zunehmend geschädigt. Die Finger werden mehr und mehr gefühllos und Lähmungen treten mit der Zeit auf. Muskelabbau am Daumen: Ein Muskel des Daumens, der von diesem Nerven gesteuert wird, bildet sich dann schrittweise zurück. Es entsteht eine sichtbare Delle am Daumenballen (Daumenballenatrophie).

Durch den Muskelschwund wird die Funktion des Daumens stark eingeschränkt. Das kann Betroffene im Alltag sehr belasten. Wenn der Daumen nicht mehr abgespreizt werden kann, werden alltägliche Handgriffe wie eine Flasche zu halten zur Herausforderung.

Wird erst im fortgeschrittenen Stadium mit der Therapie begonnen, ist es oft schon zu spät - die Schädigung des Nervs lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Eine lebenslange Gefühllosigkeit in der Handfläche und die Lähmung des Daumens können die Folgen sein.

Karpaltunnelsyndrom: Symptome an beiden Händen?

Meist entwickeln sich die Symptome nacheinander an beiden Händen. Dazwischen können allerdings Monate oder auch Jahre liegen.

Das Karpaltunnelsyndrom tritt meistens erst an der schreibenden Hand auf, also bei Linkshändern an der linken Hand. Die Symptome sind in der Regel hier auch ausgeprägter als in der anderen Hand.

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms

Mildere Fälle eines Karpaltunnelsyndroms lassen sich ohne Eingriff lindern. Das nächtliche Ruhigstellen der betroffenen Hand mit einer Daumenschiene kann hier Linderung verschaffen. Wird die Verengung des Karpaltunnels durch eine Entzündung verursacht, kann Kortison die Schmerzen lindern.

Wann OP?

Bei anhaltender Taubheit, keiner deutlichen Besserung trotz Behandlung oder starken nächtlichen Schmerzen wird bei einem Karpaltunnelsyndrom eine Operation notwendig. Bei der Operation wird das Karpalband durchtrennt und einengendes Gewebe entfernt, um Nerv und Sehnen wieder Raum zu geben.

KarpaltunnelsyndromCts